Der Weg zum Sieg: Vorbereitung auf den (ersten) Wettlauf

Vielleicht eine der spannendsten Fragen überhaupt für jeden Freizeit-Jogger: Was mache ich am besten, damit ich bei meinem ersten zehn- oder 20-Kilometer-Lauf, einem halben oder ganzen Marathon bestmöglich abschneide? Nun, die Frage nach der Strecke sollte sich jeder Jogger selbst beantworten, nämlich danach, wie weit er, ohne sich völlig zu verausgaben, zügig laufen kann. Es macht absolut keinen Sinn, einen Laufwettbewerb zu planen, indem man dabei persönliche Bestleistungen aufstellen will, weder was die Strecke, noch die Zeit angeht. „Schuster, bleib bei deinen Leisten!“, ist die beste Devise. Bestleistungen kommen im Wettkampf bei Langstreckenläufen meist von selbst durch die Konkurrenz zustande. Die Läufer vor einem „ziehen“ und die im Nacken „jagen“ einen. Das ist ein ganz alter, bekannter Hut. Was das Laufen selbst angeht, gibt es nicht viel zu sagen. Wer drei- oder viermal wöchentlich joggen geht, ist bestens auf jeden Wettbewerb vorbereitet.

Was der angehende Wettkampfläufer unbedingt berücksichtigen sollte, sind ein paar praktische Hinweise zum Rennverlauf selbst. Sehr wichtig ist, die Wegstrecke gut zu kennen. Der Anteil von Steigungen, Gefällen und flachen Teilstücken kann sehr stark variieren, genau wie deren spezifische Länge. So sind zehn oder 20 Kilometer ganz bestimmt nicht immer das Gleiche. Auch der Untergrund ist sehr wichtig, insbesondere bei längeren Strecken. Es gibt heute eine sehr große Auswahl an Laufschuhen für jede Art von Bodenbelag und auch gute Allrounder. Wer viel joggt und mit dem Gedanken spielt, öfter an Wettkämpfen teilzunehmen, sollte über verschiedene Paare von Joggingschuhen verfügen. Ganz wichtg ist dabei: Bitte keine neuen Schuhe im Wettbewerb ausprobieren! Das kann böse Überraschungen geben. Auch das Wetter kann für Überraschungen sorgen. Daher verschiedene Sportkleidung, Sonnencreme, Kappe und so weiter nicht vergessen.

Über den Ablauf braucht sich niemand vorher Gedanken zu machen. Einschreibung, Checkpunkte – all das kann kurz vor dem Rennen geklärt werden. Sofern das Rennen weiter weg vom Wohnort stattfindet, empfielt sich die Anreise am Vortag. Stress auf der Fahrt, wodurch auch immer, ist nicht gut für einen Wettkampf.